Forschungs- und Reallabor-Projekte
Titel Ansprechperson Kurzbeschreibung

Sarah Meyer-Soylu

Dr. Volker Stelzer, Marius Albiez

Grundgedanke des Projekts ist, dass die nachhaltige Gestaltung des Energiesystems nur dann gelingen kann, wenn sie mit einem guten Informationsstand der Betroffenen und mit realen Möglichkeiten der Teilhabe einhergeht. Das Projekt soll zu einer gesamtgesellschaftlichen Verständigung über die Energiewende beitragen,  indem Informationen aufgearbeitet und bereitgestellt, Beratungs- und Weiterbildungsangebote gemacht und ganz unterschiedliche Akteure aus Forschung und Gesellschaft zusammengebracht werden.

Marius Albiez

Die Energiewende birgt große Chancen für einen nachhaltigen Wandel. „Dein BalkonNetz – Energie schafft Gemeinschaft“ geht den Fragen nach, wie eine sozial-ökologische Energiewende aussehen könnte und wie sich eine nachhaltigere Energiegewinnung auf den Alltag auswirkt.

Pia Laborgne

Richard Beecroft

Xtopien sind extreme Zukunftsvorstellungen. Sie fordern das, was für uns selbstverständlich erscheint, heraus. Ziel des Projekts ist es, Menschen die Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung einer großen urbanen Transformation zu ermöglichen. Dazu werden innovative Werkzeuge als urbane Xtopien entwickelt. 

Dr. Oliver Parodi

Die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit verbindet ein auf Nachhaltigkeitsforschung basierendes, tiefes theoretisches Verständnis mit Impulsen, Strategien und Erfahrungsgelegenheiten, sodass dieses Verständnis zur gelebten Praxis in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Rollen werden kann.

Dr. Volker Stelzer, Eva Wendeberg

Zur Verhinderung der schlimmsten negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung ist es von elementarer Bedeutung, dass die notwendigen Maßnahmen in allen Sektoren möglichst schnell umgesetzt werden. Bisherige Überlegungen zur Energiewende von der alten in die neue Energiewelt greifen zu kurz. Ein Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Strategien zur Verbesserung der Transferleistung von Ergebnissen aus der Forschung in die Praxis.

Dr. Oliver Parodi, Annika Fricke

Wie sieht eine nachhaltige, zukunftsfähige Kunst- und Kulturförderung aus? Dieser Frage geht das Kulturamt Freiburg in Form eines mehrschichtigen partizipativen Prozesses nach, der in einer Neuausrichtung der Freiburger Kulturpolitik und -förderung münden soll. Die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitstransformationen im Kunst- und Kulturbereich findet dabei sowohl auf einer kognitiven und sprachlichen Ebene statt, als auch ganz praktisch in Form von Experimenten.

Dr. Oliver Parodi

Ethikkodizes und ethische Richtlinien sollen die wissenschaftliche Praxis in Forschung und Lehre anleiten – auf allgemeiner Ebene (etwa der DFG-Kodex zur guten wissenschaftlichen Praxis), auf der Ebene einzelner Disziplinen (zum Beispiel die ethischen Grundsätze des Ingenieurberufs des VDI) oder in Bezug auf spezifische Forschungstypen (wie „Nürnberger Kodex“ zu Experimenten am Menschen). Neue Arten der Forschung und Entwicklung machen neue Richtlinien und Kodizes erforderlich. Hierzu zählen auch Reallabore.

Abgeschlossene Projekte
Bild Titel Kurzbeschreibung

Die Corona-Pandemie und die teils drastischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie bringen ungekannte Einschnitte in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben mit sich. Derweil sind die Folgen für unsere Gesellschaften noch kaum absehbar. Ziel des Projekts ist es, mittel- und langfristig relevante Fragestellungen und Lösungsansätze zu identifizieren und zu diskutieren.

Logo GrüneLunge

Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit (Resilienz) städtischer Bäume und Wälder. Dafür forschten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Federführung des Karlsruher Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg (FVA), dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Gartenbauamt (GBA) und Forstamt (FA) der Stadt Karlsruhe.

Logo Reallabor

Wie wir unser Leben in Städten organisieren, entscheidet maßgeblich über das Gelingen Nachhaltiger Entwicklung. Mit dem Reallabor 131 (R131) fing vieles an. Das von 2015-2018 vom MWK geförderte Projekt legte seinen Schwerpunkt auf Themen Energie, Mobilität, soziales Miteinander, Freiraumgestaltung und nachhaltigen Konsum.