Veranstaltungskalender

 
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09.Jul
Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstraße 33 …
Reallabore „made in THE LÄND“ 
 
Seit über 10 Jahren fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) in Baden-Württemberg Reallabore und eine darauf bezogene Begleitforschung und ist damit Vorreiter in der (Weiter-)Entwicklung dieses transdisziplinären und transformativen Forschungs- und Förderformats. In diesen Reallaboren arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in einem ergebnisoffenen Prozess an zukunftsfähigen und nachhaltigen Lösungen für die Gesellschaft. Solche Projekte sind besonders geeignet, um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu initiieren, forschend zu begleiten, zu evaluieren und weiterzuentwickeln.
 
Die Bilanz-Tagung verbindet Werkschau, fachliche Diskussion und forschungspolitische Reflexion. Sie richtet sich an die (Fach-)Öffentlichkeit, an Mitwirkende an Reallaboren aus Forschung und Praxis innerhalb und außerhalb von Baden-Württemberg, an Fördergeber und Hochschulverantwortliche wie auch an Vertreterinnen und Vertreter der Landespolitik. Im Mittelpunkt stehen die in Baden-Württemberg geförderten Reallabor-Projekte. Diskutiert werden die erzielten wissenschaftlichen und transformativen Erkenntnisfortschritte und Erfolge, die Herausforderungen des Förderformats Reallabor sowie seine Zukunftschancen und die mit dem Format verbundenen spezifischen Förder- und Unterstützungsbedarfe. Ziel ist es, Bilanz zu ziehen und gleichzeitig neue Perspektiven zu erörtern.
15.Jul
9:00
Zukunftsraum, Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe
Gertraud Klemm
Patriarchatskritik neu und holistisch gedacht
 
Buchbeschreibung:
Der Showdown des Anthropozäns scheint nah: Vor der Kulisse aus Klimakrise und Kriegen droht eine Handvoll machttrunkener und skrupelloser Politiker im Verein mit rücksichtslosen Techmilliardären die Welt gegen die Wand zu fahren. Was all diese Akteure von nie dagewesener globaler Wirkmacht gemein haben? Es sind ausnahmslos Männer. Ignoriert man diesen weißen Elefanten im Raum, hilft auch aller Aktivismus nicht, denn: Nicht der Mensch hat die Erde im Würgegriff, sondern das Patriarchat! Es zu überwinden hieße, den gröbsten globalen Problemen gebündelt entgegenzutreten. Sklaverei, Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus schienen bis vor Kurzem noch »alternativlos«, doch sie konnten weitestgehend aufgearbeitet werden, weil sie entlarvt wurden: als Missstände, die der Spezies Mensch unwürdig sind. Warum sollte das mit dem Patriarchat nicht auch gelingen? Mehr
 
Gertraud Klemm:
Biologiestudium in Wien, seit 2006 freie Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Niederösterreich und schreibt Romane, Theaterstücke, Reden, Gastkommentare und Essays. Ihre Arbeit wurde mit vielen Auszeichnungen gewürdigt, so erhielt sie unter anderem den Anton-Wildgans-Preis, den Ernst-Toller-Preis, den Outstanding-Aist-Award und den Publikumspreis beim Bachmannpreis.
Romane: Einzeller (2023), Hippocampus (2019), Aberland (2015). Aktuell erschienen: „Abschied vom Phallozän“, eine Streitschrift (Matthes & Seitz, 2025)
16.Sep
Technische Hochschule Köln, Campus Leverkusen
Datum: 16.-17. September 2026
 
Das Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit und die TH Köln laden zur Reallaborkonferenz 2026 Wissenschaft, Praxis, Politik, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Kultur- und Kreativschaffende ein, die Zukunft der Reallaborforschung und Reallaborpraxis gemeinsam zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Wirkung, Weiterentwicklung und Lernprozesse von Reallaboren in gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Umbruchzeiten.
 
Reallabore in gesamtgesellschaftlichen Spannungsfeldern   Reallabore in Zeiten disruptiven Wandels Reallabore in der Alltagspraxis Kunst, Kultur und hybride Experimentier- und Diskursräume Wirkungsanalysen, Transferlogiken, Evaluation und Standardisierung Wissenschaftskommunikation und gesellschaftliche Lernprozesse Treiber, Hürden und regulatorische Rahmenbedingungen  
Die Konferenz versteht sich selbst als „Reallaborwerkstatt“: interaktiv, experimentell und dialogorientiert. Neben Fachbeiträgen stehen kollaborative und kreative Formate im Fokus.
 
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