Transformatives Bildungsangebot für wirksamen Klimaschutz in ganz Deutschland
Im Projekt #climatechallenge haben wir effektiven Klimaschutz im Alltag und strukturelle Transformationsansätze systematisch zusammengebracht. Deutschlandweit haben wir Schulungen in Kommunen, Quartieren, Vereinen und Kirchengemeinden angeboten und Personen zu Multiplikator:innen ausgebildet, um das dreiteilige Workshopformat #climatechallenge zu verbreiten.
Projektlaufzeit: 2023-2026

Annika Fricke und Markus Szaguhn beraten Sie gerne.
Multiplikator:in für die #climatechallenge
Werden Sie Multiplikator:in für die #climatechallenge oder finden Sie eine Multiplikatorin/einen Multiplikator, die/der einen Workshop oder eine Schulung bei Ihnen durchführt!Zwar ist das Projekt #climatchallenge abgeschlossen, das Bildungsformat der #climatechallenge kann jedoch von interessierten Personen weiterhin eingesetzt werden.
Mehr erfahren im
Auf der Projekt-Webseite der #climatechallenge befindet sich unter anderem ein Schulungsvideo, das das Bildungsformat der #climatchallenge erklärt. Außerdem können dort erfahrene #cc-Multiplikator:innen gefunden werden, die für die Durchführung von #cc-Workshops oder #cc-Schulungen gegen ein Honorar zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus werden auf der Projekt-Website Erfahrungen geteilt, wie das Bildungsformat an verschiedene Kontexte angepasst werden kann: für Schulen, Hochschulen, Kommunen, Vereine oder außerschulische Lernorte. Auch ein Erklärfilm vermittelt alles Wissenswerte rund um die #climatchallenge.
Interessierte Personen können außerdem auf die Handreichung für Multiplikator:innen zurückgreifen. Einige Print-Exemplare gibt es im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft (solange Vorrat reicht). Weitere Informationen und Materialien sind auf dieser Download-Seite zu finden. Alle #cc-Materialien sind unter Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA veröffentlicht.
Das Workshop-Format #climatechallenge
Das Bildungsformat der #climatechallenge verfolgt das Ziel, Menschen dazu zu motivieren, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Darüber hinaus werden Menschen dazu ermutigt, sich vor allem für strukturelle Veränderungen für mehr und ganzheitlichen Klimaschutz in ihrem Umfeld einzusetzen (den eigenen Handabdruck zu vergrößern). Denn es ist langfristig wirkungsvoller, Strukturen zu verändern und nachhaltige Alternativen zu etablieren, um vielen Menschen ein klimafreundliches Verhalten zu ermöglichen. So hat das Engagement, beispielsweise für mehr vegetarisches Essen in der Mensa oder eine fahrradfreundlichere Infrastruktur, einen viel größeren und anhaltenden Effekt als der individuelle Umstieg auf klimaschonendere Ernährung oder Fortbewegung.
Wie läuft eine #climatechallenge ab? Die #climatechallenge wird als dreiteiliges Workshop-Konzept durchgeführt.
- Footprint-Challenge: Die Teilnehmenden führen als Selbstexperiment eine 30-tägige Footprint-Challenge durch. Ziel ist das Ausprobieren eines klimafreundlicheren Lebensstils durch individuelle Verhaltensänderungen.
- Reflexionsphase: In einer anschließenden Reflexionsphase erkennen die Teilnehmenden strukturelle Herausforderungen, die klimafreundliches Handeln verhindern oder erschweren.
- Handprint-Challenge: Daraufhin bilden die Teilnehmenden Teams, um mit einer Handprint-Challenge die Hürden für nachhaltiges Verhalten und umfassenden Klimaschutz strategisch anzugehen und abzubauen.
Die Hintergründe zur #climatechallenge
Das Projekt basierte auf dem Workshop-Format #climatechallenge, das ab 2014 an der Hochschule Konstanz ins Leben gerufen und 2021 mit dem 1. Preis beim Lehrpreis Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wurde (weiterführende Informationen). Es unterstützt Menschen dabei, auf langfristigen und wirksameren Klimaschutz hinzuwirken. Das hier vorgestellte Verbundprojekt #climatechallenge (siehe auch die gemeinsame Projekt-Website) entwickelte das Format weiter und verbreitete es in ganz Deutschland an Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten, Kommunen und Quartieren.
Germanwatch e.V., netzwerk n e.V. und das Karlsruher Transformationszentrum (KAT) setzten das Projekt gemeinsam um. Als vorrangig akademische und weiße Organisationen waren wir uns dabei unserer Verantwortung bewusst und versuchten, das Projekt im Rahmen unserer Möglichkeiten inklusiv und diskriminierungssensibel zu gestalten.
Gemeinsame Projekt-Website
Weiterführende Informationen zum Bildungsformat #climatechallenge sowie alle Materialien finden Sie auf der gemeinsamen Projektseite unter www.climatechallenge.de.
Ausgewählte Literatur und Veröffentlichungen
- WandelStory: "Den Handabdruck vergrößern und zum Klimaschutz beitragen"
- Podcast: climatechallenge mit Hand und Fuß
- Kapitel im Buch “Profit statt Planet? Kapitalismus im Zeitalter der Klimakatastrophe“



