Im Einsatz für den Klimaschutz

Rückblick auf das Projekt #climatechallenge: Klimaschutz mit Hand und Fuß selbst gestalten lernen

09.06.2026 – Nach über drei Jahren geht das Verbundprojekt #climatechallenge zu Ende. Das Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) hat zusammen mit seinen Verbundpartnern Germanwatch e.V. und netzwerk n e.V. das Bildungsformat #climatechallenge in ganz Deutschland bekannt gemacht. So haben im Rahmen des Projekts rund 750 Personen an einer Multiplikator:innen-Ausbildung teilgenommen. Trotz Projektende sind Schulungsunterlagen, Erfahrungswerte und Werbematerialien weiterhin verfügbar.

Gruppenfoto junger Menschen lachend und gestikulierend im Grünen.

Interessierte können auch nach Projektende auf ein Netzwerk an ausgebildeten Multiplikator:innen zurückgreifen, die die #climatechallenge-Workshops oder #climatechallenge -Schulungen auf Honorarbasis in Schulen, Universitäten, außerschulischen Bildungseinrichtungen oder kommunalen Kontexten anbieten.

Das Bildungsformat #climatechallenge verfolgt im Allgemeinen das Ziel, Menschen dazu zu motivieren, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Darüber hinaus werden Menschen dazu ermutigt, sich für mehr und ganzheitlichen Klimaschutz in ihrem Umfeld einzusetzen und damit den eigenen Handabdruck zu vergrößern. Denn es ist langfristig wirkungsvoller, Strukturen zu verändern und nachhaltige Alternativen zu etablieren, um so vielen Menschen wie möglich ein klimafreundliches Verhalten zu ermöglichen.

"Die #climatechallenge und das dadurch entstandene Netzwerk haben mir neuen Mut gegeben, neue Verbündete zu suchen, zu vertrauen und Initiative zu ergreifen!" Teilnehmende eines #climatechallenge-Workshops an einer Hochschule

Die ausgebildeten #cc-Multiplikator:innen im gleichnamigen Projekt #climatechallenge haben über 1.000 Menschen in Schulen, Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und kommunalen Kontexten erreicht, die zahlreiche Footprint- und Handprint-Challenges umgesetzt haben: Von der Erhöhung des vegetarischen Angebots bei Karnevalsveranstaltungen, über den Austausch von Papierhandtüchern an einem Institut, bis hin zum Repair-Café. All diese Aktionen verdeutlichen: Der Handprint hat als strukturveränderte Maßnahme das große Potential, Klimaschutz voranzubringen.

Personen arbeiten mit Tablets, auf dem Bildschirm ist ein Arbeitsblatt der climatechallenge zu sehen.

Zwei junge Personen arbeiten gemeinsam an einer Projektposter der climatechallenge.

Frau präsentiert Arbeitsblätter der climatechallenge vor einer Gruppe an einem Flipchart.

Das Projekt in Zahlen

  • 71 #climatechallenge-Workshops bundesweit
  • 1.135 Workshop-Teilnehmende
  • 750 ausgebildete Multiplikator:innen in 54 Kompaktschulungen
  • 7.255,2 t eingesparte CO₂-Emissionen laut Monitoring

Das Projekt unterstützte darüber hinaus auch Personen dabei, Klimabildungskompetenzen zu entwickeln: So stiegen die wahrgenommenen Handlungsoptionen für den Handprint deutlich an. Die Teilnehmenden setzten sich im Rahmen von Handprint-Challenges aktiv für die Veränderung in ihrem Umfeld ein. In einigen Universitäten wird die #climatechallenge sogar verstetigt, also dauerhaft in den Lehrplan aufgenommen.

Gruppe lachender Menschen im Freien vor blauem Himmel.

Zwei Personen besprechen auf einem Teppich ein Lernmaterial zum Thema Handabdruck.

Illustration einer nachhaltigen, grünen Stadt mit Menschen auf Fahrrädern und urbanem Gartenbau.

Bildungsformat #climatechallenge bleibt bestehen

Angesichts weiter steigender globaler CO2-Emissionen bleibt entschiedenes Klimaschutzhandeln wichtiger denn je. Das geförderte #climatechallenge-Projekt findet zwar ein Ende, nicht jedoch das Bildungsformat #climatechallenge. Es wird auch künftig weiter in die Welt getragen, damit Klimaschutz nicht zu einer Option, sondern zum Standard wird.

So bleibt auch das Netzwerk an ausgebildeten #cc-Multiplikator:innen (die Climate Challenger:innen) weiterhin bestehen. Personen, die sich für eine #climatechallenge in ihrem Kontext interessieren, sei es an einer Schule, Universität oder in einer außerschulischen Bildungseinrichtung, können sich an das Netzwerk wenden.

Gruppe von Menschen vor dem „Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft“, sie halten Plakate der climatechallenge in der Hand.

„Wir danken all unseren Unterstützer:innen, Multiplikator:innen und Wegbegleiter:innen. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich in ganz Deutschland aktiv für Klimaschutz eingesetzt haben. Dafür bin ich und ist das ganze Team sehr dankbar!“ sagt Markus Szaguhn, Co-Projektleitung am KAT. Annika Fricke, ebenfalls Co-Projektleitung am KAT, ergänzt: „Und damit sagen wir nun auch Adieu. Unser Engagement geht in anderen Projekten am KAT und außerhalb weiter.“

Selbst aktiv werden

Auf der #climatechallenge-Website sind weiterführende Informationen zum Multiplikator:innen-Netzwerk, Schulungsunterlagen und Projekt-Erfahrungen weiterhin kostenfrei abrufbar. Beispielsweise:

  • Erfahrene #cc-Multiplikator:innen, die für die Durchführung von #cc-Workshops oder #cc-Schulungen gegen ein Honorar zur Verfügung stehen.
  • Ein digitales Schulungsvideo, das das Bildungsformat erklärt.
  • Zudem werden Erfahrungen geteilt, wie das Bildungsformat an verschiedene Kontexte angepasst werden kann: für Schulen, Hochschulen, Kommune, Vereine oder außerschulische Lernorte. Auch ein Erklärfilm vermittelt alles Wissenswerte rund um die #climatechallenge.

Interessierte Personen können außerdem auf die Handreichung für Multiplikator:innen zurückgreifen. Einige Print-Exemplare können im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in Karlsruhe abgeholt oder bestellt werden (solange Vorrat reicht). Weitere Informationen und Materialien sind im Bereich der Download-Seite zu finden. Alle #cc-Materialien sind unter Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA veröffentlicht.

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Logo des Projekts #climatechallenge